Apocalypto
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Der Film zeigt die Geschichte des Maya-Jägers "Pranke des Jaguar" (Rudy Youngblood), der mit seiner Familie in einem Dorf in Mexico lebt. Fremde Krieger, angeführt von "Leitwolf" (Raoul Trujillo), überfallen dieses Dorf. Sie nehmen die Bewohner mit, um sie als Sklaven zu verkaufen oder ihren Göttern zu opfern. Kurz vor seiner Gefangennahme gelingt es Pranke, seine hochschwangere Frau "Seven" (Dalia Hernandez) und seinen kleinen Sohn "Schnelle Schildkröte" (Carlos Emilio Baez) in ein Erdloch in Sicherheit zu bringen. Jedoch beginnt es zu regnen - und so muss er gegen Zeit, Natur und Feinde ankämpfen, um seine Familie zu retten.
Je "höher" eine Gesellschaft entwickelt ist, umso mehr Gewalt, Gnadenlosigkeit und Brutalität bringt sie mit sich. Das friedliche Naturvolk repräsentiert eigentlich den gewünschten Zustand. Doch es ist nicht stark genug, um sich gegen seine Feinde zu wehren. Dazu muss man schon stärker, besser organisiert und effizienter aufgebaut sein, so wie die größere Maya-Stadt. Durch ihre geringere Naturverbundenheit ist sie weiter entwickelt - damit aber auch abergläubischer und brutaler, z.B. in ihren Opferritualen. Und dann steht mit den spanischen Erobereren auch noch eine Hochkultur vor der Tür, die schließlich die Ausrottung der Mayas verursachen wird.
Der Film demonstriert das immer noch aktuelle Wettrüsten der Gesellschaften, um die anderen von der eigenen Lebensweise überzeugen zu können - zur Not mit Gewalt. Die weitgehend unbekannten Darsteller haben ihre wilden/rohen Rollen glaubwürdig gespielt, die Kulisse in Mexico war atemberaubend. Weitere Informationen kann man auf der offiziellen Seite zum Film finden.

