Eragon
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Bei der nächtlichen Jagd im Wald findet Eragon (Edward Speleers) ein Ei, aus dem der Drache Saphira schlüpft. Damit wird der Bauernjunge zum Drachenreiter. Zusammen mit dem Dorfbewohner Brom (Jeremy Irons) macht er sich auf, die halbtote Elfe Arya (Sienna Guillory) aus den Fängen des bösen Königs Galbatorix (John Malkovich) zu befreien. Der jedoch schickt seine Truppen und den Schatten Durza (Robert Carlyle) aus, um den Drachenreiter und seine Freunde zu beseitigen.
Als sie erfuhren, dass Eragon der nächste Drachenreiter ist, waren sich sowohl die Guten als auch die Bösen in ihrem Urteil einig: "Das ist alles? Da fehlt doch was!" Sie hatten eben mehr erwartet - genau wie die Zuschauer auch. Die Handlung des Films ist zu dünn, die Herkunft von Eragon bleibt im dunkeln, der Drache ist zu plüschig, Meister Brom nicht meisterlich genug, die halbtote Elfe eigentlich nur eine Last, Schatten Durza wirkt zu blass und der böse König ist nicht wirklich eine Bedrohung - er kommt ja nicht mal aus seinem Palast heraus.
Der Herr der Ringe hat in 10 Minuten mehr Handlung, Leben und Kunst dargestellt als Eragon in seiner gesamten Spielzeit. Wer schon Dungeons & Dragons für schwach hielt, hat Recht - aber Eragon ist noch um vieles schwächer. Hoffentlich bleibt uns nach diesem Flop die geplante Fortsetzung erspart. Mehr Informationen gibt es auf der [ohttp://www.eragonmovie.com/ ffiziellen Homepage] zum Film.

